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Kultur

„Rote Linie“ Mekka: Saudi-Arabien wirft Huthis Angriff auf heilige Stadt vor

Stern ·
„Rote Linie“ Mekka: Saudi-Arabien wirft Huthis Angriff auf heilige Stadt vor

Saudi-Arabien hat der jemenitischen Huthi-Miliz einen Drohnenangriff auf die für Muslime heilige Stadt Mekka vorgeworfen und vor einer „roten Linie“ gewarnt.

Die von Riad angeführte Militärkoalition gegen die pro-iranischen Huthis erklärte am Mittwoch, die saudiarabische Luftabwehr habe die „feindliche“ Drohne abgewehrt.

Der Vorfall sorgte in der muslimischen Welt für Empörung und könnte den Konflikt in der Region weiter verschärfen.

Die Huthis wiesen die Vorwürfe aber als „Lüge“ zurück.

Die Militärkoalition erklärte, die Drohne sei zerstört worden, „bevor sie in den gesperrten Luftraum der heiligen Stadt“ eingedrungen sei.

Das Bündnis kündigte Vergeltungsmaßnahmen an und erklärte mit Blick auf die heiligste Stadt des Islam, „die Sicherheit der beiden heiligen Moscheen und der Pilger ist eine rote Linie“.

Das saudiarabische Außenministerium warf den Huthis einen „feigen Terrorangriff“ vor.

Die vom Iran unterstützten Huthis bestritten dagegen, Mekka mit einer Drohne angegriffen zu haben. „Die Behauptungen über einen Angriff auf Mekka sind eine abgedroschene Lüge“, erklärte Huthi-Funktionär Hasem al-Assad im Onlinedienst X.

Diese sei „schon früher benutzt“ worden und könne „niemanden mehr täuschen“.

Mekka ist die heiligste Stadt im Islam.

Die Stadt im Westen Saudi-Arabiens gilt als der Geburtsort des Propheten Mohammed.

In ihr steht die Große Moschee mit der Kaaba, wo sich jährlich Millionen Pilger zum Hadsch versammeln, einer der fünf Säulen des Islam.

Dabei sollen die Gläubigen die letzte Pilgerreise des Propheten Mohammed vor 1400 Jahren nachempfinden.

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit prangerte den angeblichen Drohnenangriff auf Mekka als „abscheulich“ an.

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