"Blackbird": Eine Jugend in der BRD der 70-er: Coming-of-Age-Film nach Matthias Brandts Roman
Wie soll man mit 15 oder 16 Jahren erwachsen werden, wenn der beste Freund in einer Krebsklinik mit dem Tod kämpft.
Matthias Brandts wunderbarer Debütroman "Blackbird" über die Freuden und Schmerzen eines Heranwachsenden Ende der 70-er, ist auch als Film ein Volltreffer.
Eine LP pro Monat für etwa 20 D-Mark, die man in den lokalen Plattenladen trägt, ist für Motte (Timothy Scannell) drin.
Ein Kauf, der für den David Bowie-Fan wohlüberlegt sein will.
"Vom Kauf hing ab, wie man sich in den nächsten Wochen fühlte", heißt es aus dem das Leben kommentierenden Off der wunderbaren Romanverfilmung "Blackbird".
2019 erschien das Buch aus der Feder des Schauspielers Matthias Brandt.
Nun verwandelten David Ungureit (Drehbuch) und Max Zähle (Regie) die hochgelobte Coming-of-Age-Geschichte in einen ebenso wunderbaren Film.
"Blackbird" ist bereits ab Mittwoch, 23.
September, in der ARD-Mediathek zu sehen.
Wie Brandts Romandebüt erzählt das Drama streng aus der Perspektive seines am Anfang 15-jährigen, dann später 16-jährigen Helden.
Es geht um Liebe, Freundschaft, die Sensation des Lebens und des Todes.
Um all die großen Gefühle, die einen in jener Lebensphase übermannen.
Dass "Blackbird" Ende der 70-er spielt, ist nicht zufällig.
Autor Matthias Brandt dürfte auf eigene Jugenderinnerung zurückgegriffen haben.
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