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Kultur

Versorgung: Wie sicher sind stabile Krankenkassenbeiträge 2027?

Stern ·
Versorgung: Wie sicher sind stabile Krankenkassenbeiträge 2027?

Die Koalition hat ein Sparpaket beschlossen, damit die Krankenversicherung für Millionen Versicherte nicht noch teurer wird.

Jetzt kommen noch einige Änderungen - geht die Rechnung dann auch auf? Eines bleibt in Sachen Krankenkassenbeiträge zumindest schon mal stabil: Mit letzten Vorkehrungen gegen erneute Anhebungen zum 1.

Januar steht die Politik wie im Vorjahr unter Zeitdruck.

An diesem Mittwoch wird eine wichtige Finanzprognose für 2027 erwartet, die auch ein Realitätscheck für die Effekte eines beschlossenen Milliarden-Sparpakets ist.

Einige Änderungen daran hat die Koalition nun aber auch noch vorgelegt und will sie in der neuen Woche schnell besiegeln. Überhaupt ist knifflig, was „stabil“ genau bedeutet.

Wie ist die Ausgangslage? Das schwarz-rote Sparpaket soll die gesetzlichen Krankenkassen von starken Ausgabensteigerungen entlasten, um Beitragserhöhungen 2027 möglichst zu verhindern.

Dafür soll mit kalkulierten Einsparungen von 18,8 Milliarden Euro eine ebenso große Lücke geschlossen werden - also ohne extra Polster für Unwägbarkeiten, wie aus einem Bericht des Bundestags -Haushaltsausschusses hervorgeht.

Die Kassen warnen denn auch, es sei „kein Millimeter Spielraum“.

Noch rasch auffangen müssen Union und SPD deshalb Zusagen an die Länder aus dem Sommer, den Kliniken 550 Millionen Euro mehr zukommen zu lassen als zuerst geplant.

Auch Ausgabenbremsen etwa für Psychotherapeuten sollen gelockert werden.

Kommen sollen daher noch einige weitere Sparmaßnahmen.

Angehängt werden soll alles an ein Notfallreform-Gesetz, das voraussichtlich am Donnerstag im Bundestag zur Abstimmung kommt.

Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) pochte vorab auf eine seriöse Gegenfinanzierung.

Wie kommt die Finanzprognose zustande? Ob die Sparmaßnahmen insgesamt tragen, muss sich jetzt beweisen.

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