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Deutschland

Collien Fernandes und Christian Ulmen - Jetzt sogar ein Fall in der „New York Times“

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Collien Fernandes und Christian Ulmen - Jetzt sogar ein Fall in der „New York Times“

New York (USA) – Der Fall Collien Fernandes (44) gegen Christian Ulmen (50) war bislang vor allem ein deutsches Thema. Jetzt hat die Geschichte eine neue Dimension erreicht: Das „New York Times Magazine“ widmet dem Fall aktuell eine ausführliche, internationale Recherche. Unter dem Titel „Someone Was Impersonating Collien Fernandes Online. She Says It Was Her Husband“ (Dt.: Jemand gab sich online als Collien Fernandes aus. Sie sagt, es war ihr Ehemann) wird die Geschichte der deutschen Moderatorin auf mehreren Seiten erzählt – für ein amerikanisches Publikum, das Ulmen und Fernandes nicht kannte. Bis jetzt.

Und genau das macht den Artikel so bemerkenswert: Was in Deutschland zunächst als spektakulärer Promi- und Trennungsfall diskutiert wurde, wird nun in den USA als Geschichte über digitale Gewalt, Identitätsmissbrauch, häusliche Gewalt und die Grenzen des deutschen Rechtssystems eingeordnet. Der Fall Fernandes/Ulmen , über den zuerst der „Spiegel“ am 19. März berichtete, ist damit endgültig über Deutschland hinaus bekannt.

Das „New York Times Magazine“ erzählt nicht einfach die deutschen Schlagzeilen nach. Autorin Susan Dominus, die eine BILD-Anfrage bislang unbeantwortet ließ, hat Fernandes über Monate begleitet, dabei mehrfach mit ihr gesprochen. Der Artikel zeichnet die Entwicklung ihrer Ehe detailliert nach, beschreibt die Vorwürfe und geht der Frage nach, wie Fernandes zu der Überzeugung gelangte, dass ihr eigener Ehemann hinter den digitalen Identitätsfälschungen steckte.

● Der Artikel führt die beiden Protagonisten mit bekannten Fakten ein, schildert ihre Karrierewege von Musiksendern bis hin zu gefeierten Schauspielern. Ulmen wird für seine Serie „Jerks“ als jemand bezeichnet, der „Fremdscham“ erfolgreich ins TV gebracht hat.

● In Deutschland durch den Fall längst bekannt, aber im Magazin auch Thema: Die Beschreibung, wie Fernandes sich über Jahre gegen gefälschte Nacktbilder und Fake-Accounts wehrte und daraus selbst eine TV-Doku auf der Suche nach den Tätern machte. Ebenso der Moment, in dem Ulmen ihr gestanden haben soll, dass er hinter den falschen Identitäten stecke.

● Spannend ist die Schilderung eines Vorfalls, der ebenfalls bekannt war. Dabei wird auch die körperliche Auseinandersetzung auf Mallorca 2023 thematisiert, bei der Nachbarn eine Frau um Hilfe schreien gehört haben und die Polizei verständigten. Fernandes und Ulmen wurden zur Wache gebracht. Ulmen verbrachte die Nacht dort.

Der Fall war bereits bekannt, wurde u.a. im „Spiegel“ thematisiert. Ein Verfahren wurde anschließend nicht eingeleitet. Der US-Artikel stellt diesen Vorfall allerdings in einen größeren Zusammenhang. Fernandes beschreibt eine über Jahre angespannte Ehe, in der sie ihren Mann als impulsiv und teilweise von Wutausbrüchen geprägt erlebt habe. Der Moment der Auseinandersetzung wird als eine Art Folge all der vorangegangenen Streitigkeiten gewertet.

● Dieses Detail war in Deutschland bislang kein Thema im Rahmen der umfangreichen Berichterstattung. Es wird im US-Artikel eher beiläufig erwähnt, lässt Ulmen dabei aber zwischen den Zeilen in keinem guten Licht stehen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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