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Hochschulen: Höhere Semesterbeiträge belasten Studierende

Stern ·
Hochschulen: Höhere Semesterbeiträge belasten Studierende

Studierende müssen teils über 100 Euro mehr bezahlen als 2024.

Vor allem das Semesterticket verursacht immense Kosten.

Wie sich das auswirkt.

Die Entwicklung der Semesterbeiträge dürfte zahlreiche Studierende in Rheinland-Pfalz umtreiben, denn die kennt in letzter Zeit nur eine Richtung: nach oben.

Zum Wintersemester 2026/27 gab es weitere Erhöhungen.

Nach Angaben der Hochschulen im Land liegt das zum Großteil am höheren Preis des Deutschland-Semestertickets.

Studierende zahlen für das Ticket 40 Prozent weniger, als das herkömmliche Deutschlandticket kostet.

Nachdem der Preis des Tickets Anfang des Jahres auf 63 Euro monatlich angehoben wurde, steigt nun auch der Preis für Studierende - statt 208,80 Euro zahlen sie inzwischen 226,80 Euro pro Semester.

Seit 2024 gibt es das Deutschland-Semesterticket.

Seitdem sind die Semesterbeiträge deutlich gestiegen: an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der größten Uni des Landes, beispielsweise von 305,55 Euro auf 366,90 Euro - ein Plus von einem Fünftel.

Die Universität Koblenz erhöhte ihren Beitrag innerhalb der zwei Jahre um mehr als 100 Euro - von 238,10 Euro auf 350,30 Euro.

381,80 Euro statt 300,40 Euro sind es an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) in Kaiserslautern.

Unmut aus der Studierendenschaft Gestiegene Semesterbeiträge bedeuteten steigende Belastungen, sagte Paul Busch vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) der RPTU Kaiserslautern. „Wir würden uns wünschen, dass die Erhöhungen nicht notwendig sind.“ 2024 hätten 97,8 Prozent der Studierenden der Einführung des Deutschland-Semestertickets im Solidarmodell zugestimmt.

Seitdem sei der Preis allerdings um über 50 Euro von 176,40 auf 226,80 Euro gestiegen.

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