Luftkrieg: Selenskyj erklärt Russlands Himmel zur Drohnen-Sperrzone
Der ukrainische Präsident Selenskyj rät internationalen Airlines, den Luftraum Russlands zu meiden.
Es werden dort zu viele Drohnen unterwegs sein, prophezeit er.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat alle Fluggesellschaften vor Flügen über Russland gewarnt. „Der russische Luftraum wird vollkommen unsicher“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.
Die Ukraine drohe dabei jedoch nicht der zivilen Luftfahrt oder einzelnen Flugzeugen. „Es wird einfach so viele Drohnen im russischen Luftraum geben, dass man dies berücksichtigen muss“, erklärte der Staatschef.
Der russische Luftraum werde „faktisch“ geschlossen.
Erst vergangene Woche hatte Selenskyj den Einsatz von bis zu 1000 weitreichenden Drohnen täglich angedroht. „Die Aufgabe lautet: täglich 1000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland.
Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus – das muss mehr werden“, so Selenskyj in seiner Videobotschaft.
Die Ukraine müsse den Einsatz von Waffen zur Abwehr russischer Angriffe maximieren, betonte er.
Selenskyj: USA haben um Angriffspause gebeten Selenskyj bestätigte zudem Medienberichte, wonach die USA für vergangene Woche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um eine Unterbrechung von Angriffen auf Moskau und St.
Petersburg gebeten haben.
CIA-Chef John Ratcliffe reiste in der Zeit unangekündigt nach Moskau.
Zudem ersuchte ein weiterer Staat laut Selenskyj um eine Pause für Angriffe auf Wladiwostok.
In der russischen Großstadt am Pazifik findet von heute bis Freitag ein Wirtschaftsforum mit internationalen Gästen und einem Auftritt des russischen Präsidenten Wladimir Putin statt.
Ukrainische Angriffe sind in der über 6000 Kilometer von der Ukraine entfernten Region des Fernen Ostens bisher nicht erfolgt.
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