Fußball-Nationalmannschaft: Nachhilfe für Klopp: Nations League als Reiz und Fallschirm
Die Regularien zur Nations League umfassen 63 Seiten.
Noch hat der neue Bundestrainer Klopp nicht alle Vorgaben verinnerlicht.
Vor dem Start in den Wettbewerb spricht er von seinem „Idealfall“.
Aus seiner Wissenslücke machte Jürgen Klopp keinen Hehl.
Den auch für Fachpersonal nicht ganz leicht zu verstehenden Modus der Nations League hat der neue Bundestrainer kurz vor seinem Debüt bei der Fußball-Nationalmannschaft noch nicht komplett durchdrungen. „Abschließend müsste man mir noch erklären, was die Nations League für eine Auswirkung auf die Europa-Quali-Gruppe hat und so weiter.
Aber da wurde ich schon darauf hingewiesen.
Im Idealfall spielen wir gut, das habe ich verstanden“, sagte Klopp.
Auswirkung auf EM-Qualifikation Tatsächlich geht es für den neuen DFB-Chefcoach gleich um viel.
Der UEFA -Wettbewerb bietet nicht nur eine frühe Titelchance im kommenden Sommer.
Sondern auch die Möglichkeit für eine zusätzliche Chance, sich für die EM 2028 zu qualifizieren, sollte dies auf dem direkten Weg nicht gelingen.
Klopp findet es grundsätzlich gut, dass am Donnerstag (20.45 Uhr/ RTL ) mit dem Duell zum Auftakt in den Niederlanden und in den folgenden Partien gegen Serbien und Griechenland ein echter Wettkampfcharakter entsteht. „Man lernt relativ schnell von, ich finde die Nations League nicht so dolle, bis ich liebe die Nations League“, erklärte er seine veränderte Sichtweise auf den Wettbewerb.
Als Club-Trainer des FC Liverpool hatte er die Einführung der Nations League vor acht Jahren noch kritisch beurteilt. „Ich bin einfach froh, dass wir jetzt da sind, dass wir spielen.“ Es sei ihm lieber, „es geht um was“.
Final Four als Etappenziel Zur Regelkunde muss Klopp wissen, dass er mit der DFB -Elf die Viertelfinal-Playoffs im März erreicht, wenn in der Gruppe Platz eins oder zwei erreicht wird.
Dann kann man sich für das Final Four im Juni qualifizieren.
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