Länderranking: Hamburg erneut auf Platz drei im Bildungsmonitor
Warum Hamburg in Sachen Internationalisierung vorn liegt, aber bei Integration und Forschungsorientierung weiter aufholen muss.
Das Bildungssystem von Hamburg hat es aus bildungsökonomischer Sicht im Ländervergleich erneut weit nach vorne gebracht.
Im diesjährigen „Bildungsmonitor“ der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kommt die Hansestadt auf Platz drei.
Vor ihr liegen wie im Vorjahr nur Sachsen und Bayern.
Schlusslichter sind Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und erneut Bremen.
Bewertung aus bildungsökonomischer Sicht Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführte Vergleichsstudie untersucht anhand 98 sogenannter Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer.
So werden etwa die Bildungsausgaben pro Schüler ins Verhältnis zu den Gesamtausgaben öffentlicher Haushalte pro Einwohner gesetzt.
Verglichen werden zudem die Investitionen in Schulen und Hochschulen, der Betreuungsschlüssel in Bildungseinrichtungen, die Klassengrößen, die Schulabbrecherquote oder die Beteiligung an Ganztagsangeboten.
Im Fokus stehe, welchen Beitrag das Bildungssystem leiste, um den Wohlstand zu sichern, Aufstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen und Teilhabe zu gewährleisten, heißt es.
Hamburg punktet bei der Internationalisierung Hamburg kann der Studie zufolge vor allem bei den Handlungsfeldern Internationalisierung (1.
Platz), Betreuungsrelationen, Inputeffizienz und Förderinfrastruktur (jeweils 2.
Platz) punkten.
So erhielten 2024 etwa nahezu alle Grundschülerinnen und -schüler Fremdsprachenunterricht.
Gleiches galt für Berufsschülerinnen und Berufsschüler.
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