Werder gewinnt 3:2 nach 0:2: Der Werder-Wahnsinn: Weiser trifft nach 14 Monaten Pause
0:2 lag Werder Bremen gegen den FC Augsburg bereits zurück.
3:2 hieß es am Ende.
Das Siegtor in der Nachspielzeit schoss ausgerechnet einer, der mehr als ein Jahr gefehlt hatte.
Dieser Wunsch schallte durch das gesamte Weserstadion. „Weiser auf den Zaun“, sangen die Anhänger von Werder Bremen nach dem spektakulären 3:2 (0:1) gegen den FC Augsburg.
Und Mitchell Weiser kletterte auf den Zaun zwischen Fantribüne vom Spielfeldrand: glücklich, gerührt - und immer noch ein bisschen fassungslos.
14 Monate hatte der erfahrene Werder-Profi wegen einer schweren Knieverletzung gefehlt.
In seiner Heimat Köln reichte es eine Woche zuvor schon zu einem ersten Kurzeinsatz.
Gegen Augsburg folgten dann das Comeback im eigenen Stadion plus Weisers Siegtor in der Nachspielzeit dieses hochemotionalen Spiels (90.+3 Minute).
Als der 32-Jährige sich aufgewärmt hatte vor der Ostkurve, lag Werder noch mit 0:2 zurück. „Was soll ich sagen? Das ist unbeschreiblich und fühlt sich wirklich an wie ein Traum“, meinte Weiser hinterher.
Er sei auch „sehr dankbar“ dafür, „dass ich heute so ein bisschen zurückgeben konnte“: Für „die ganzen Nachrichten , die mir geschrieben wurden über die Zeit.
Die Jungs, die mich hier immer unterstützen.
Der Trainer, der mir das auch ermöglicht hat.
Ich weiß das auch sehr zu schätzen.“ „Herzlich willkommen im Weserstadion “ Der frühere Profi von Bayern München und Bayer Leverkusen erlitt im Juli 2025 einen Kreuzbandriss im Knie und verpasste die komplette vergangene Saison.
Werders Trainer Daniel Thioune kannte Weiser noch bis vor kurzem nur aus dem Fernsehen und als gegnerischer Spieler.
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