Fußball-Bundesliga: Clubs nach Ausschreitungen bei Rheinderby entsetzt
Im brisanten rheinischen Derby bleibt es auf den Rängen nicht friedlich.
Die Polizei schreitet erst nach mehreren Minuten ein.
Dies hält FC-Geschäftsführer Türoff nicht für ungewöhnlich.
Die Ausschreitungen auf den Rängen beim Rheinderby der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1.
FC Köln und Borussia Mönchengladbach (2:1) haben zu Entsetzen bei beiden Clubs geführt. „Das kann nicht funktionieren.
Ich bin genauso Familienvater.
Ich möchte keine Böller durch die Kurven fliegen sehen, wo ich das Gefühl habe, ich könnte am besten noch getroffen werden“, sagte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder.
Nach dem 2:1-Siegtreffer für den FC durch Saïd El Mala in der 67.
Minute waren Anhänger am Gästeblock im Oberrang des Kölner Stadions aneinandergeraten.
Gladbachs-Fans traten Plexiglasschutzscheiben zwischen den Blöcken aus der Verankerung.
Zudem wurden Böller und Leuchtraketen gezündet.
Aus dem Gladbacher Block flog auch Pyrotechnik auf die Tribüne mit Kölner Fans.
Es dauerte mehrere Minuten, ehe die Polizei einschritt.
Kölns Geschäftsführer verteidigt Sicherheitskonzept Kölns Geschäftsführer Philipp Türoff bezeichnete dies indes als „nicht ungewöhnlich“.
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