Weltkriegsfund: Forscher entdecken drei Kriegs-U-Boote in Ostsee und Mittelmeer
In der Ostsee fanden Taucher zwei deutsche U‑Boote aus dem Zweiten Weltkrieg.
Mit ihnen gingen insgesamt 80 Matrosen unter.
Auch vor Griechenland gelang eine Entdeckung.
Drei deutsche Wracks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sind in der polnischen Ostsee und im Ionischen Meer entdeckt worden.
Bei den Funden in der Ostsee handele es sich um die beiden U-Boote U-583 und U-649, sagte Christian Lübcke vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „U-583 ist am 15.
Juli entdeckt worden, das andere ein wenig später“, so Lübcke.
Gefunden wurde U-583 östlich der Insel Bornholm , am Rande der polnischen Wirtschaftszone.
Beim U-Boot U-649 warte er noch auf den Bericht mit den genauen Koordinaten.
Alle 45 Besatzungsmitglieder der U-583 seien beim Untergang gestorben.
Von der U-649 hätten sich elf Menschen retten können, jedoch seien auch dort 35 Besatzungsmitglieder gestorben.
Das Wrack eines deutschen Torpedoboots ist zudem im Ionischen Meer vor der griechischen Hafenstadt Preveza in 96 Metern Tiefe entdeckt worden.
Die Suche nach dem Torpedoboot LS 6 begann bereits vor 13 Jahren, sagte der technische Tauchlehrer und Entdecker Marinos Giourgas.
Ausgangspunkt der vor 13 Jahren begonnenen Suche waren Angaben aus deutschen Militärarchiven über ein unbekanntes Wrack in der Region zwischen der Insel Lefkada und Preveza.
Der griechische Historiker und Unterwasserforscher Giorgos Karelas grenzte das mögliche Suchgebiet schließlich auf wenige Stellen ein.
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