Auto: Diese Vorteile hat die elektrische Parkbremse gegenüber der Handbremse
Die elektrische Parkbremse ersetzt in Fahrzeugen immer mehr den klassischen Handbremshebel.
Neben mehr Komfort und Funktionen birgt die Technik aber auch einige Tücken.
Ein kleiner Schalter statt des klassischen Handbremshebels: Die elektrische Parkbremse, kurz EPB, soll das Abstellen von Autos komfortabler machen.
Technisch funktioniert sie jedoch anders als die herkömmliche Handbremse – und sie bringt einige Besonderheiten mit sich.
Ein Knopfdruck statt Handbremshebel Bei der klassischen Handbremse wird die Bremskraft mechanisch übertragen.
Zieht der Fahrer den Hebel an, spannt sich ein Seilzug, der die Bremsen an der Hinterachse betätigt.
Bei der EPB übernimmt diese Arbeit der Elektromotor.
Je nach Bauart sitzt der Motor direkt am hinteren Bremssattel oder betätigt weiterhin einen Seilzug.
Statt eines Hebels genügt bei der EPB ein Schalter.
Das spart Platz im Innenraum und ermöglicht zusätzliche Funktionen.
Dazu gehört etwa, dass sich die Parkbremse bei vielen Fahrzeugen automatisch löst, sobald der Fahrer losfährt.
Bei leerer Batterie wird es kompliziert Der Komfort hat allerdings auch eine Kehrseite.
Die EPB wird über das Zwölf-Volt-Bordnetz mit Strom versorgt.
Ist die Autobatterie komplett leer, lässt sich eine angezogene Parkbremse bei vielen Fahrzeugen nicht mehr einfach per Schalter lösen.
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