Nordrhein-Westfalen: Einjähriges Baby erstochen – 23-Jährige muss in Psychiatrie
Eine Frau aus Nordrhein-Westfalen muss nach einem tödlichen Messerangriff auf ein Baby in die Psychiatrie.
Ein Gericht sieht sie als nicht schuldfähig an.
Nach einem tödlichen Angriff auf ein knapp einjähriges Baby in Nordrhein-Westfalen hat das Landgericht Aachen die Unterbringung einer 23-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.
Die Kammer kam am Donnerstag zu dem Schluss, dass die Angeklagte bei der Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht schuldfähig war, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Nordrhein-Westfalen: Frau erstach ein Baby, weil es schrie Der 23-Jährigen wurde in dem Prozess unter anderem Mord vorgeworfen.
Sie soll im vergangenen Februar ein knapp einjähriges Mädchen, das nachts in den Armen seiner Mutter schlief, mit einem Messer verletzt haben.
Als das Kind aufwachte und schrie, soll die Angeklagte diesem das Messer in die Brust gestoßen haben.
Das Baby starb im Krankenhaus.
Die Angeklagte hatte in der Wohnung von Mutter und Kind übernachtet.
In anderen Fällen griff die 23-Jährige der Anklage zufolge eine Polizistin sowie eine Mitarbeiterin einer psychiatrischen Fachklinik in Düren an und verletzte beide.
Bei dem Prozess handelte es sich um ein Sicherungsverfahren mit dem Ziel, die Angeklagte in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen.
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