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Kultur

Synagoge wiedereröffnet: Sichtbares jüdisches Leben: Synagoge feiert Wiedereröffnung

Stern ·
Synagoge wiedereröffnet: Sichtbares jüdisches Leben: Synagoge feiert Wiedereröffnung

Nach aufwendigen Arbeiten öffnet die Dresdner Synagoge wieder.

Warum Sicherheit und Sichtbarkeit jüdischen Lebens dabei im Fokus stehen.

Nach jahrelanger Bauzeit ist die Dresdner Synagoge wieder geöffnet. „Jüdisches Leben gehört zu Sachsen und muss bei uns frei, sichtbar und vor allem sicher gelebt werden können“, sagte Sachsens Kultusminister Conrad Clemens.

Am Abend will die Jüdische Gemeinde die Rückkehr in ihre Synagoge mit einem Fest feiern.

Im Mittelpunkt der seit Januar 2023 durchgeführten Baumaßnahmen stand die Verbesserung der baulich-technischen Sicherheit.

Zugleich mussten die besonderen architektonischen Anforderungen des mehrfach ausgezeichneten Synagogenbaus sowie zwischenzeitlich erhöhte Anforderungen unter anderem an Brand- und Arbeitsschutz berücksichtigt werden.

Zudem unterstützt der Freistaat die Jüdischen Gemeinden bei der Sicherung ihrer Einrichtungen mit knapp zehn Millionen Euro.

So begleitet das Landeskriminalamt durch fachliche Sicherheitsberatung und aktualisiert seine Empfehlungen entsprechend der jeweiligen Gefährdungslage.

Hinzu kommen lageabhängige Maßnahmen des polizeilichen Objektschutzes.

Man schätze diese Unterstützung, betonte die Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, Ekaterina Kulakova. „Besonders in letzter Zeit, in der der Antisemitismus im alltäglichen Leben, aber auch auf politischer Ebene, so rasant zugenommen hat.“

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