Drei Spiele ohne Tor - Magdeburg-Trainer spricht über Stürmer-Star
Der Glaube an seinen Torjäger ist unerschütterlich: Magdeburgs Trainer Petrik Sander (65) bricht eine Lanze für Mateusz Zukowski (24). Trotz dessen Tor-Flaute stärkt der FCM-Trainer dem Mittelstürmer vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag gegen Hannover (13 Uhr) den Rücken.
Der Stürmer war in dieser Woche von den Länderspiel-Einsätzen mit Polen nach Magdeburg zurückgekehrt. Trotz viel Spielzeit blieb Zukowski auch für sein Heimatland ohne Tor-Erfolg. Er wartet weiter auf seinen Premierentreffer im Nationaltrikot (bisher vier Länderspiele).
Sander: „Man muss bedenken, dass einer wie Robert Lewandowski immer noch vor ihm ist. Er wird es aber als Dankbarkeit empfinden, zwei Spiele über fast 90 Minuten gemacht zu haben. Auch wenn die jetzt nicht so erfolgreich waren, ist es für ihn eine schöne Sache und er wird viel Kraft daraus ziehen.“
Der Trainer stellt auch klar, dass er keine Zweifel hegt an den Qualitäten des Offensivspielers. Zuletzt war Zukowski auch in der Liga drei Spiele ohne Treffer geblieben.
Sander: „Sicherlich wird er das anwenden, was er da gelernt hat. Damit wir ihn auch so wieder erleben, wie wir ihn kennen. Und das mache ich nicht an irgendwelchen Toren fest. Lasst den Jungen in Frieden. Er wird wieder performen und seine Tore schießen.“
Vor dem FCM-Spiel gegen Hannover machte Zukowski gegenüber dem Trainer deutlich, dass er unbedingt spielen möchte. Auch wenn er zwei Tage nicht trainiert hat, brennt Zukowski auf seinen Einsatz und will seine kleine Tor-Krise endlich beenden.
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