Drohnenangriffe auf Moskau an letztem Tag der Parlamentswahl in Russland
Überschattet von Drohnenangriffen auf Moskau haben die Menschen in Russland am dritten und letzten Tag der Parlamentswahl ihre Stimmen abgegeben.
Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin warf der Ukraine am Sonntag eine versuchte Störung des Urnengangs vor.
Bei der Wahl gilt ein Sieg der Partei Geeintes Russland von Präsident Wladimir Putin als sicher.
Sie hat seit 2003 alle Parlamentswahlen gewonnen.
Neben ihr sind nur andere Kreml-treue Parteien zugelassen.
Die Parlamentswahl hatte bereits am Freitag im Fernen Osten Russland begonnen.
Die Abstimmung über die 450 Sitze in der Staatsduma wird bis Sonntagabend in elf Zeitzonen abgehalten.
Neben der Parlamentswahl finden auch Regional- und Kommunalwahlen statt.
Auch in den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine wird der Urnengang abgehalten.
Erste Ergebnisse wurden nach Schließung der Wahllokale (20.00 Uhr MESZ) erwartet.
Am Samstagabend lag die Wahlbeteiligung bei 40 Prozent.
Es ist die erste Parlamentswahl in Russland seit der russischen Vollinvasion in der Ukraine im Februar 2022.
Die Anti-Kriegspartei Jabloko war im August von der Wahl ausgeschlossen worden.
Am Samstag wurde nach Parteiangaben einer ihrer Wahlbeobachter festgenommen.
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