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Liverpool-Spieler: Wirtz hat Klopp noch nie getroffen

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Liverpool-Spieler: Wirtz hat Klopp noch nie getroffen

Eines haben Jürgen Klopp und Florian Wirtz gemeinsam. Beide sind Teil des FC Liverpool und schon eine Weile im Fußballgeschäft. Da überrascht es dann doch, dass sich der neue Bundestrainer und der deutsche Nationalspieler noch nie persönlich getroffen haben. „Wir haben tatsächlich vor zwei Tagen das erste Mal telefoniert. Ich hatte vorher noch nie Kontakt zu ihm gehabt“, sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit RTL und Sky Sport.

Klopp, der an der Anfield Road zwischen 2015 und 2024 mit dem Gewinn der englischen Meisterschaft und der Champions League zur Legende wurde, ist ein Fan von Wirtz. „Ich habe schon gehört, dass er das ein oder andere Mal über mich geredet hat“, sagte der 23-Jährige, der im Sommer 2025 für eine Mega-Ablöse für 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu den Reds gewechselt war. „Menschen hier aus dem Verein haben mir von ihm berichtet und deswegen war es ganz cool, dass ich ihn mal kennenlernen durfte, mal mit ihm sprechen konnte, und es hat mich auf jeden Fall sehr gefreut.“

Zu einem ersten persönlichen Austausch dürfte es aber bald kommen. Denn Klopp wird am 17. September seinen ersten Nationalmannschaftskader benennen. Vier Tage danach versammelt er dann sein Aufgebot im DFB-Stammquartier in Herzogenaurach. Am 24. September steht nach einer Mini-Vorbereitung zum Start in die Nations-League-Gruppenphase in Amsterdam gegen den Erzrivalen Niederlande das große Klopp-Debüt an - mutmaßlich mit Wirtz im Kader.

In seiner durchwachsenen ersten Saison beim FC Liverpool hat Florian Wirtz einiges gelernt, wie er im Interview preisgab. Er habe „sehr viel Positives mitgenommen“ und sei „auf jeden Fall dran gewachsen“, sagte der Nationalspieler bei Sky. Das Jahr habe ihn „geformt, weil es auch nicht immer leicht war“.

Insgesamt blickt der 23-Jährige, der im Sommer 2025 für rund 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu den Reds gewechselt war, jedoch positiv auf seinen Reifeprozess. „Ich würde schon sagen, dass ich mich fast in jedem Bereich weiterentwickelt habe. Was mein physisches Level angeht auf jeden Fall“, sagte Wirtz: Er müsse jeden Tag „fast an meine Grenzen gehen, weil einfach Spieler hier sind, die auch jeden Tag mit voller Kraft im Training dabei sind und eine solche Qualität haben. Da muss man auch selber auf einem guten Level sein.“ Gleichzeitig sei er immer „sehr, sehr selbstkritisch“.

Kritik von außen hatte es im ersten Jahr häufig gegeben. Wirtz gelangen in 49 Einsätzen 17 Torbeteiligungen. Nach Ansicht vieler Experten und Fans zu wenig.

Auch nach dem Start (2:2 bei Newcastle United) in die neue Saison gab es bereits Tadel. „Ich glaube nicht, dass wir eine massive Leistungsschwäche sehen“, sagte die Klubikone Jamie Carragher bei Sky Sport: „Was wir seit einem Jahr sehen, ist wahrscheinlich das, was er ist: ein ordentlicher Fußballer.“ Man könne so nicht weitermachen, sagte Carragher: „Es funktioniert nicht. Es hat letzte Saison nicht funktioniert. Ich glaube einfach, dass es langsam so weit kommt, dass er nicht mehr ins Team passt.“

Am Samstag (13.30 Uhr/Sky) dürfte er abermals genau hinschauen. Dann treffen Wirtz und Liverpool in der Premier League auf Nottingham Forest.

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