Hüttenwirt stinksauer! - Müll von Wanderern sorgt für Ärger in den Alpen
Beim Wandern ist man der Natur ganz nah – doch manche Wanderer fühlen sich offenbar zu wohl! Ein Hüttenwirt in den italienischen Alpen macht jetzt seinem Ärger Luft. Denn immer mehr Wanderer hinterlassen die Wege komplett vermüllt.
Das Rifugio Fratelli De Gasperi, eine Schutzhütte, liegt in den italienischen Alpen , genauer gesagt in den Pesariner Dolomiten. Sie ist häufig Ziel oder Zwischenstopp von Wanderern und liegt auf einer Höhe von 1.767 Metern.
Von dort aus hat man einen traumhaften Blick über Wälder, Berge und Wiesen. Doch das idyllische Bild wird regelmäßig zerstört. Von Menschen, die die Natur offenbar nicht genug respektieren.
Auf Facebook appellieren die Betreiber der Schutzhütte an alle Wanderer. Das Problem: Viele lassen ihre benutzten Taschentücher einfach in der Natur liegen. Ein „unzivilisiertes“ Verhalten sei das, finden die Betreiber. Dazu kommt: Der Müll liegt unweit der Hütte und entsprechender Mülleimer. Man hätte die Tücher also auch einfach entsorgen können, wie das italienische Online-Magazin „il dolomiti“ berichtet.
Stattdessen liegen mitten in der Natur Taschentücher, die sich nur langsam zersetzen.
In den Kommentaren finden die Betreiber der Hütte viel Zustimmung. Zahlreiche Facebook-Nutzer ärgern sich ebenfalls über das unsägliche Verhalten, einfach den Müll in die Natur zu schmeißen.
Viele fragen sich, was daran so schwer ist, den eigenen Müll wieder mitzunehmen, etwa in einer kleinen Plastiktüte. Ein anderer Nutzer vermutet hinter den Übeltätern vor allem Touristen, die in dem Gebiet unterwegs sind.
Einer schreibt, dass er noch Schlimmeres gesehen habe. Nämlich Plastiktüten mit den Resten von Thunfisch.
Erst Anfang des Monats war einem Alpenwirt aus den italienischen Dolomiten genau aus diesem Grund der Kragen geplatzt. In einem Instagram-Video berichtet der Betreiber Daniele Bortoluzzi, dass Wanderer eine Thunfischdose öffneten und das Öl auf den Boden kippten – teils sogar in die Regenrinne der Schutzhütte. Er fordert Wanderer auf, die Natur zu schützen!
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