Erster Auftritt - Harry, deine Rückkehr steht dir gut
London (England) – Harry (41) ist zurück. Und wie! Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Großbritannien-Rückkehr zeigte sich der Prinz so gelöst und gut gelaunt wie lange nicht. Lachend, scherzend und mit seinen militärischen Ehrenabzeichen am Anzug strahlte Harry eine Vertrautheit aus, die viele an seine Zeit als aktiver Royal erinnerte – obwohl er längst keine offiziellen Aufgaben mehr für das Königshaus übernimmt.
Beschwingt sprang er am Donnerstag vor den Fotografen die Treppen hoch. Winkte in die Menge, schüttelte Hände, machte sogar bereitwillig Selfies mit anderen Veteranen und schien sich bei dieser kleinen Premiere sichtlich wohl zu fühlen. Kein Wunder: Es ging schließlich um seine Invictus Games – genauer gesagt um den neu ins Leben gerufenen „Invictus Spirit Award“. Und für seine eigenen Projekte ist Harry bekanntermaßen kein Weg zu weit und kein Aufwand zu groß.
Die Verleihung fand an diesem Tag in der „Painted Hall“ des Old Royal Naval College in Greenwich im Südosten Londons statt. Prinz Harry kam als Gründer und Schirmherr der Invictus Games Foundation. Gastgeber war sein alter Kumpel, Moderator und Komiker James Corden (48, bekannt durch das Kult-Format „ Carpool Karaoke “), mit dem Harry eine langjährige Freundschaft verbindet.
In seiner Rede bei der Preisverleihung richtete Harry eine Botschaft an Veteranen in aller Welt. „Ich möchte dies als Soldat zu Soldat sagen: Euer Dienst zählt. Was ihr in Uniform gegeben habt, zählt.“ Insgesamt wurden fünf Preise vergeben – darunter u.a. Resilienz-, Champion-, Gemeinschafts- und Bewegungspreise. Außerdem wurden 1,94 Millionen Euro an Spenden gesammelt, die für Programme der Invictus Games Foundation eingesetzt werden sollen. Und natürlich sagte Harry an diesem Tag auch, was die Leute nun von ihm hören wollen: „Es ist schön, wieder auf britischem Boden zu sein!“
Harrys erster öffentlicher Auftritt in England verlief zunächst einmal pannenfrei – für die Sussexes in diesen Zeiten erstmal eine gute Nachricht. Um die Aufmerksamkeit nicht von dem eigentlichen Anlass, also den Kriegsveteranen, abzulenken, hatte man sich wohl entschlossen, Ehefrau Meghan (44) an diesem Tag zu Hause zu lassen. Doch über Harry schwebte an diesem Abend trotzdem ein dunkler Schatten – nämlich die w enige Stunden zuvor bekannt gewordenen Veröffentlichungen aus dem Enthüllungsbuch von Charles Spencer (62), dem Bruder von Prinzessin Diana (†36). Der behauptet in seinen Memoiren, König Charles – damals noch Prinz Charles – habe ihm 1997, im Vorfeld von Dianas Beisetzung, gesagt: „Sei versichert: Wir werden sie schon bald vergessen!“ Das Königshaus wies die Anschuldigungen zurück.
Eine Harry nahestehende Quelle sagte am Donnerstag zur „ Daily Mail “, der Prinz sei sich zwar der Memoiren seines Onkels bewusst, habe sie aber nicht gelesen. Harry machte am Donnerstag gute Miene zum bösen Spiel und zog seinen Auftritt im schicken Smoking mit Fliege professionell durch. Was blieb ihm auch anderes übrig?
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