Frankreich: Rekordhitze sorgt für stärkeren Champagner
Die Hitzewellen in Frankreich sorgen dafür, dass mehr Alkohol in den Champagner darf. Eine Ausnahmegenehmigung erlaube Winzern, dass ihr Champagner bis zu 15 Prozent Alkohol enthalte. Das teilte der Branchenverband Comité Champagne mit. Üblicherweise hat Champagner zwölf Prozent Alkohol.
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Frühe Ernte, weniger Ertrag, mehr Alkohol: Der Klimawandel könne dazu führen, dass diese außergewöhnliche Weinlese mittelfristig zur neuen Norm werden, sagt Maxime Toubart vom Comité Champagne. Es sei nötig, sich darauf vorzubereiten und über die »Champagne von morgen« nachzudenken.
In diesem Jahr seien die klimatischen Bedingungen besonders schwierig gewesen: intensiver Frost im Frühjahr, eine sehr frühe Blüte und fünf teils extreme Hitzewellen im Sommer. Die Weinlese habe deshalb früher begonnen. Die meisten Winzer haben bereits Mitte August geerntet, etwa zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr. Die früh gereiften Trauben seien jedoch von besonderer Qualität, heißt es vom Branchenverband, sie würden an historische Jahrgänge erinnern.
Die Franzosen begegnen der Hitze mit Würde und Stil, berichten SPIEGEL-Korrespondenten von vor Ort. Doch dieser Sommer ist anders. Die Rekordtemperaturen bringen sogar ideologische Fronten ins Wanken. Lesen Sie hier mehr.
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