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Geldwäsche-Verdacht: Millionenfund auf der Autobahn – Fahrer schweigt vor Gericht

Stern ·
Geldwäsche-Verdacht: Millionenfund auf der Autobahn – Fahrer schweigt vor Gericht

Im September 2025 halten Polizisten einen Wagen auf der Autobahn an.

Auf die Frage, ob er Bargeld bei sich habe, antwortet der Fahrer mit Nein.

Nun muss er sich vor Gericht verantworten.

Nach dem Fund von mehr als einer Million Euro in bar in einem Auto muss sich der Fahrer vor dem Landgericht in Kempten verantworten.

Der 60-Jährige hatte nach Angaben der Münchner Generalstaatsanwaltschaft bei einer Polizeikontrolle in Schwaben auch zwei selbst gegossene Goldbarren im Wert von mehr als 170.000 Euro im Fahrzeug.

Die Ermittler gehen davon aus, dass das Bargeld und das Gold aus Straftaten stammen, sie können allerdings keine konkreten Taten benennen.

Der Mann ist wegen Geldwäsche angeklagt, das Geld soll er in Nordrhein-Westfalen abgeholt haben.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers machte der Angeklagte zu Beginn des Prozesses keine Angaben zu den Vorwürfen.

Das Gericht habe dann einen Polizisten als Zeugen befragt.

In dem Verfahren könnte bereits am Donnerstag ein Urteil gesprochen werden.

Angeklagter soll auf dem Weg von Köln nach Italien gewesen sein Schleierfahnder hatten den Wagen im September 2025 auf der Autobahn 7 nahe Bad Grönenbach (Landkreis Unterallgäu) gestoppt.

Bei der Kontrolle des Autos fanden die Beamten in verschiedenen Verstecken insgesamt etwas mehr als eine Million Euro in bar - aufgeteilt auf mehrere Bündel.

Auch auf nahezu zweieinhalb Kilo Gold stießen die Polizisten.

Der Angeklagte war laut Anklage zuvor aus dem Raum Mailand nach Köln gefahren, wo er das Geld in Empfang genommen und im Auto versteckt habe.

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