Schwarzwaldbahn: Betrunkener Fahrdienstleiter: Ermittlungen wegen Gefährdung
Ein Fahrdienstleiter liegt während der Arbeit betrunken im Bett.
Im Geldbeutel hat er Kokain, wie er selbst sagt.
Der Verkehr auf der Schwarzwaldbahn steht still.
Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Nachdem wegen eines betrunkenen Fahrdienstleiters der Bahnverkehr auf der Schwarzwaldbahn zeitweise zum Erliegen gekommen ist, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Mann.
Es gebe den Anfangsverdacht der Gefährdung des Bahnverkehrs, sagte ein Sprecher.
Im Fall einer Verurteilung drohen dem Mann demnach bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe.
Bei dem 29-Jährigen war zudem eine weiße Substanz gefunden worden, bei der es sich nach seinen eigenen Angaben um Kokain handelte.
Am Sonntagmorgen waren für rund eine Stunde keine Züge mehr auf der Schwarzwaldbahn gefahren, wie die Bundespolizei mitgeteilt hatte.
Grund dafür war, dass der Fahrdienstleiter in Gengenbach (Ortenaukreis) nicht erreichbar war.
Da die Beamten von einem medizinischen Notfall ausgingen, wurde der Rettungsdienst alarmiert.
Als die Einsatzkräfte ankamen, waren die Türen des Stellwerks verriegelt.
Durch die Fenster sahen sie den 29-Jährigen augenscheinlich bewusstlos in einem Bett.
Erst nach wiederholtem, lauten Klopfen öffnete er die Tür.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.