Typisch deutsch – aber ohne Helm - Das ist das Maskottchen der Eishockey-WM 2027
Noch gut neun Monate bis zum Turnierstart – aber der Andrang auf die Tickets zur Eishockey-WM 2027 in Deutschland ist riesig. Allein für das Eröffnungsspiel am 13. Mai in der Arena auf Schalke wurden nach BILD-Informationen bis jetzt schon über 50.000 Eintrittskarten abgesetzt.
Deutschland trifft auf Vizeweltmeister Schweiz und wird dabei von „Teckl“ angefeuert. So heißt das offizielle WM-Maskottchen, das am Dienstag offiziell vorgestellt wurde. Der Eishockey-Wau-Wau löst Kuh „Cooly“ ab, die zuletzt das Turnier bei den Eidgenossen repräsentierte.
Typisch deutsch: „Teckl“ ist ein Dackel. „Mit ihm haben wir ein Maskottchen gefunden, das einen unverkennbaren Bezug zum Gastgeberland besitzt und gleichzeitig einen starken eigenen Charakter mitbringt. Er ist sympathisch, neugierig und selbstbewusst, darf aber auch einmal frech sein.“, erklärt WM-Organisationschef Claus Gröbner (52).
Die Eishockey-WM ist auf den Hund gekommen – und tritt damit in die Fußstapfen von Münchens Olympia-Maskottchen „Waldi“. Bei den Sommerspielen 1972 war der bunte Dackel das erste olympische Werbetier überhaupt.
Gröbner: „Der Dackel ist eine Figur, mit der sich wunderbar spielen lässt: Er gilt als typisch deutsch, hat vielleicht sogar ein etwas spießiges Image und ist gleichzeitig unglaublich sympathisch und charakterstark. Genau diesen vermeintlichen Widerspruch wollten wir mit Teckl humorvoll auflösen.“
Anders als Löwe „Goleo“ bei der Fußball-Heim-WM 2006 trägt „Teckl“ dazu auch eine Hose. Untypisch fürs Eishockey allerdings: Der Eishockey-Dackel, der auch an den Spielorten in Düsseldorf und Mannheim auftauchen wird, hat keinen Helm auf. Ob er so indirekt gegen sein spießiges Image kämpft? Offen!
Klar dagegen: Der Name des Maskottchens entstammt der Jägersprache. „Dackel, Teckel und Dachshund bezeichnen dieselbe Hunderasse“, klärt Gröbner auf.
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