Strafprozess: „Maschsee-Mörder“: Frau schildert brutale Gewalt
Nach seiner Haftentlassung soll der „Maschsee-Mörder“ seine Freundin brutal misshandelt haben – sie schildert vor Gericht erschütternde Details.
Er bestreitet alles.
Im Prozess um mögliche neue Gewaltausbrüche des sogenannten Maschsee-Mörders hat das mutmaßliche Opfer vor Gericht seine Vorwürfe bekräftigt.
Der Angeklagte habe sie zweimal misshandelt, sagte die 34-jährige Frau aus.
Das erste Mal habe sie ihm verziehen, weil sie ihn geliebt habe, sagte die Frau unter Tränen in einer stundenlangen Befragung am Düsseldorfer Landgericht.
Der verurteilte Mörder hatte sie nach seiner Haftentlassung über TikTok kennengelernt und war bald zu ihr gezogen. „Anfangs war es recht harmonisch“, schilderte die Zeugin.
Aber bald habe er nicht nur Tabletten genommen, sondern auch drei bis vier Flaschen Wodka am Tag getrunken.
Sie habe ihn vergeblich zum Entzug gedrängt.
Weil sie nachts nicht mehr habe schlafen können, habe sie ihm Vorwürfe gemacht und gesagt, dass es so nicht weitergehe.
Da habe er sich plötzlich auf sie gesetzt und sie gewürgt. „Ich hätte Dich lieber umbringen sollen“, habe er gesagt, berichtete die Frau weinend. „Gesichtsausdruck, den ich noch nie gesehen hatte“ „Ich hatte Angst.
Er hatte einen Gesichtsausdruck, den ich noch nie gesehen hatte.“ Sie sei ins Wohnzimmer geflüchtet und habe seiner Mutter ein Video geschickt, indem sie erzählt habe, was passiert sei. „Seine Mutter hat gesagt, ich soll die Polizei rufen.
Das habe ich aber nicht gemacht“, sagte die Frau. „Ich habe ihn geliebt und habe ihm verziehen.“ Nach Weihnachten, am 27. oder 28.
Dezember 2025, sei es dann zu einem weiteren Vorfall gekommen.
Er habe sie beobachtet, wie sie am Handy mit ihrem Ex-Freund kommuniziert habe.
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