Gesundheitsversorgung: Streit um Geburtskliniken: Minister weist Kritik zurück
Mehrere Geburtskliniken in Brandenburg sind geschlossen.
Es gibt Proteste.
Auch die Debatte im Landtag wurde hitzig geführt.
Angesichts der Schließung von Geburtskliniken in Brandenburg ist im Landtag ein heftiger Streit zwischen Regierung und Opposition entbrannt.
Gesundheitsminister René Wilke (SPD) warf AfD und BSW in der Debatte „Angstschürerei“ vor.
Zuvor musste er aus der Opposition Vorwürfe bis hin zur „Frauenfeindlichkeit“ hinnehmen.
Der Minister sagte: „Die Versorgungslage in Brandenburg ist auch nach den Einschnitten immer noch sehr gut.“ Mehrere Geburtsstationen geschlossen In diesem Jahr wurden Geburtskliniken in Potsdam und Strausberg geschlossen.
Jetzt folgt das Immanuel Klinikum Bernau im Speckgürtel Berlins, das bereits keine Schwangeren mehr aufnimmt.
Zuvor war in Forst, Ludwigsfelde, Eisenhüttenstadt und Templin die Geburtshilfe geschlossen worden.
Bürger protestierten dagegen.
Krankenhäuser begründeten die Einschränkung medizinischer Leistungen mit einer Neuausrichtung als Folge der Krankenhausreform.
Sie sieht eine Spezialisierung vor.
Zudem wird Fachkräftemangel beklagt.
BSW fordert: Bernau auf den Prüfstand Das BSW forderte, die Schließung der Geburtshilfe in Bernau müsse noch einmal auf den Prüfstand kommen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.