Starnberger See: Sporttaucher vermisst
Ein Taucher ist am Samstag von seinem Tauchgang an der »Allmannshauser Steilwand« im Starnberger See nicht zurückgekehrt und wird seitdem vermisst. Der Tauchgang des 63-Jährigen habe rund eine halbe Stunde gedauert, teilte die Polizei mit.
Er war demnach mit zwei Freunden im See bei Berg (Landkreis Starnberg). Der Mann sei rund 40 Meter tief getaucht, also bis zur Grenze für Sporttaucher mit normaler Pressluft, und nicht mehr aufgetaucht. Seine beiden Mittaucher hatten laut Polizei noch versucht, dem Schein seiner sich entfernenden Taschenlampe hinterherzutauchen. Sie seien dann jedoch zur Oberfläche aufgestiegen in der Hoffnung, die Lampe sei lediglich verloren gegangen, schreibt BR24 . Als ihr Tauchpartner nicht oben ankam, setzten sie einen Notruf ab.
Unter anderem mit Drohnen und einem Polizeihubschrauber suchten die Einsatzkräfte nach dem Mann. Am Nachmittag gegen 15 Uhr wurde die Suche abgebrochen.
Über das Tauchrevier heißt es bei BR24 weiter, die »Allmannshauser Steilwand« am Ostufer des Starnberger Sees sei kein Revier für Anfänger. Tausende Taucher kommen jährlich dorthin, um etwa in den Felsspalten Fische zu beobachten. Die Unterwasserwand reiche mehr als 70 Meter in die Tiefe, an einer Stelle sogar bis 85 Meter. In der Vergangenheit sei es dort immer wieder zu tödlichen Tauchunfällen gekommen.
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