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Iran vollstreckt Todesurteil gegen angeblichen Mossad-Spion

Deutsche Welle ·

Irans Justiz hat nach Angaben des gerichtsnahen Nachrichtenportals Misan einen Mann wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet. Der Oberste Gerichtshof des ​Landes habe zuvor das Todesurteil ​wegen ‌Spionage und Zusammenarbeit mit dem israelischen Geheimdienst Mossad ‌bestätigt. Hossein Pedaran war vorgeworfen ‌worden, ​Informationen über Raketenstellungen während des zwölftägigen Krieges im Juni ​2025 an Israel weitergegeben zu haben. Dazu gehörten ⁠Erkenntnisse ​über sensible ​Militärstandorte in der zentraliranischen Provinz ​Isfahan. Er habe ‌aus finanziellen Gründen spioniert.

Menschenrechtsgruppen weisen seit Jahren auf die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran hin und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch zur Einschüchterung einzusetzen. Dabei nutzen die Behörden oft vage formulierte Vorwürfe wie Spionage, Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Gotteslästerung.

Menschenrechtsorganisationen zufolge ist der Iran nach China das Land, in dem die meisten Todesurteile vollstreckt werden. Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen und der französischen Organisation Gemeinsam gegen die Todesstrafe (ECPM) wurden im Iran 2025 mindestens 1639 Menschen hingerichtet worden - so viele wie seit 1989 nicht mehr. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International spricht sogar von 2159 Hinrichtungen im vergangenen Jahr - der höchste seit 1981 verzeichnete Wert. Seit Beginn des Iran-Kriegs hat die Zahl der Hinrichtungen weiter zugenommen. Die Angaben lassen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.dw.com — der Inhalt gehört Deutsche Welle.

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