Titelkämpfe in Shanghai: Erste WM-Medaille seit 2023: Teamsprint-Trio holt Bronze
Auf die deutschen Frauen ist Verlass.
Die Teamsprinterinnen gewinnen Bronze, in der Mannschaftsverfolgung winkt ebenfalls eine Medaille.
Bei den Männern ist die Weltspitze enteilt.
Pauline Grabosch schaltete auf der Schlussrunde den Turbo ein und rettete die erste WM-Medaille seit drei Jahren.
Die deutschen Teamsprinterinnen haben sich zum Auftakt der Titelkämpfe in Shanghai zurückgemeldet und Bronze geholt.
Clara Schneider, Lea Sophie Friedrich und Grabosch gewannen das kleine Finale gegen das russische Team, das als neutrale Mannschaft wieder zugelassen ist.
Und auch auf den erfolgsverwöhnten deutschen Frauen-Vierer war wieder Verlass.
Die Tokio-Olympiasiegerinnen Franziska Brauße, Lisa Klein und Mieke Kröger sowie die erst 20-jährige Messane Bräutigam fuhren in der Qualifikation die zweitschnellste Zeit und sind klar auf Medaillenkurs.
Die deutschen Männer gingen dagegen sowohl im Teamsprint als auch in der Mannschaftsverfolgung leer aus.
Deutsches Team fehlt Top-Anfahrerin Bei 46,276 Sekunden stoppte die Uhr bei Friedrich und Co.
Damit ließ die deutsche Mannschaft die Russinnen hinter sich, die zwei Runden lang geführt hatten.
Mehr war nicht drin, denn die Position eins erwies sich als Handicap. „Uns fehlt einfach gerade eine Anfahrerin, die eine 18,6 (Sekunden) fahren kann oder so.
Dadurch verlieren wir schon eine halbe Sekunde und das ist halt das Problem“, hatte Friedrich schon im Vorfeld analysiert.
So kam es auch: Die 22-jährige Schneider fuhr Zeiten knapp über der 19-Sekunden-Marke.
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