Sechs Monate nach Erstsichtung: Buckelwal „Timmy“ beschert Staatsanwaltschaft Arbeit
Vor einem halben Jahr wurde der Buckelwal erstmals in der Ostsee gesichtet. Über Wochen bewegte sein Schicksal viele Menschen.
Für die Staatsanwaltschaft bedeutet das Geschehen weiterhin Arbeit.
Der lange an der deutschen Ostseeküste festsitzende und später verendete Buckelwal „Timmy“ beschert der Staatsanwaltschaft weiterhin Arbeit.
Bei der Staatsanwaltschaft Schwerin seien eine Vielzahl von Strafanzeigen im Zusammenhang mit dem Tier eingegangen, teilte die Ermittlungsbehörde auf dpa-Anfrage mit.
Der Buckelwal war erstmals vor einem halben Jahr - am 3.
März - im Hafen von Wismar gesichtet worden.
Eine mittlere dreistellige Zahl von Strafanzeigen und Eingaben werde derzeit auf Anhaltspunkte wegen einer verfolgbaren Straftat geprüft, teilte die Sprecherin mit.
Im Wesentlichen gehe es um Vorwürfe wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie wegen unterlassener Hilfeleistung, hieß es.
Weitere Hintergründe - etwa, ob Verfahren eingeleitet wurden - nannte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.
Mehrfach gestrandet an verschiedenen Orten Die Zuständigkeit Schwerins liegt nach früheren Angaben darin begründet, dass sich der Wal lange Zeit vor der Insel Poel befand.
Für diesen Bereich sei das Amtsgericht Wismar und damit wiederum die Schweriner Staatsanwaltschaft zuständig.
Am 23.
März war der Buckelwal auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt worden, später strandete er mehrfach erneut.
Ab dem 31.
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