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Kultur

Schulddebatte nach Berliner Olympiarückzug: Wegner kritisiert Linkspartei scharf

Stern ·
Schulddebatte nach Berliner Olympiarückzug: Wegner kritisiert Linkspartei scharf

Der Rückzug Berlins aus dem Rennen um die Bewerbung für Olympische Spiele heizt die Debatte um einen möglichen künftigen Senat unter Führung der Linken in der Hauptstadt an.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) machte Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und ihre Partei am Donnerstag für die Entscheidung verantwortlich und verwies auf Äußerungen Eralps nach der Abgeordnetenhauswahl.

Aus Sicht der Sportverbände sei die nötige „politische Stabilität“ nicht gegeben.

Deutschland will sich auf internationaler Ebene um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Über den Kandidaten entscheidet am Samstag in Baden-Baden eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).

Nach dem Rückzug Berlins sind noch München und die Region Köln/Rhein/Ruhr im Rennen.

Ursprünglich bewarb sich außerdem Hamburg, zog sich nach einem gescheiterten Referendum aber zurück.

Die Linke und die Grünen lehnen eine Olympiabewerbung in Berlin ab und stimmten bereits in einer entsprechenden Parlamentsabstimmung vor der Abgeordnetenhauswahl dagegen.

Nach ihren Wahlsieg am Sonntag will die Linke versuchen, eine Koalition mit Grünen und SPD zu bilden.

In den vergangenen Tagen bezeichnete Eralp die Bewerbung der Hauptstadt vor Journalisten explizit nochmals als erledigt.

Wegner zufolge suchte die Berliner Regierung in den vergangenen Tagen weiter das Gespräch mit den Sportverbänden, die über den nationalen Bewerber entscheiden.

Nach den Äußerungen Eralps sei von diesen aber „klar signalisiert“ worden, dass Berlin keine realistische Chance mehr habe, sagte er.

Die Frage politischer Unterstützung für Olympia sei schon in allen Gesprächen vor der Wahl „der Knackpunkt“ gewesen.

Zweifel am Berliner Bewerbungskonzept wiesen Wegner wie auch Berlins Olympiabeauftragter Kaweh Niroomand am Donnerstag vor Journalisten zurück. „An dem Konzept hat es nicht gelegen“, sagte Niroomand.

Die Stadt habe den Verbänden die geforderte „politische Stabilität“ nach Eralps öffentlichem „Bastawort“ endgültig nicht mehr bieten können.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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