"Hier erwarte ich klare Haltung": Haßelmann fordert Ausschluss von Koçak aus Linksfraktion
Nach Antisemitismus-Vorwürfen und Clan-Kontakten wächst der Druck auf die Berliner Linke. Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann fordert vor möglichen Sondierungen für ein rot-grün-rotes Bündnis in Berlin klare Konsequenzen - auch gegen den Abgeordneten Ferat Koçak.
Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann hat von der Linken ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus gefordert. "Die Linken müssen Klarheit herstellen in der Frage: Wie stehen sie zum Existenzrecht Israels? Wie halten sie es mit der Bekämpfung von Antisemitismus? Wie gehen sie auch gegen antisemitische Äußerungen und Positionen in ihrer eigenen Partei vor?", sagte Haßelmann im Frühstart von RTL und ntv.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus war die Linke am vergangenen Sonntag mit 25,7 Prozent mit deutlichem Abstand auf Platz eins gekommen. Rein rechnerisch ist eine Koalition von Linken, Grünen und SPD, aber auch von CDU, Grünen und SPD möglich. Den Vorwurf von antisemitischen Tendenzen gibt es gerade gegen die Berliner Linke immer wieder.
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