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Hass, der nicht existieren sollte - Eskalation nach Volleyball-Länderspiel!

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Hass, der nicht existieren sollte - Eskalation nach Volleyball-Länderspiel!

Brasilien feiert – doch dann kochen die Emotionen über! Nach dem Finale der Südamerika-Meisterschaft im Volleyball zwischen Brasilien und Argentinien kam es direkt nach dem Matchball zu hitzigen Szenen zwischen den Spielern beider Nationen.

Die argentinische Mannschaft stürmte auf die Hälfte der Brasilianer, es gab ein hitziges Gerangel am Netz. Ehe es zu Handgreiflichkeiten kam, gingen Spieler und Trainer beider Teams dazwischen – nur mit Mühe konnte die Situation geschlichtet werden. Grund: Wink-Gesten des brasilianischen Spielers Darlan Souza (24) in Richtung der gegnerischen Hälfte.

Laut argentinischer Seite war das Winken eine Provokation – man sei nur zur Klärung rübergelaufen. Die Brasilianer sehen das anders: Kapitän Ricardo Lucarelli de Souza (34) bestätigte gegenüber „Web Vôlei“, dass die Argentinier im dritten Satz besonders stark provoziert hätten – das habe sein Team nur noch stärker gemacht.

Darlan selbst äußerte sich beim Sender „O Globo“: „Als die Argentinier anfingen, uns zu provozieren, haben wir große Widerstandsfähigkeit bewiesen und uns nicht allzu sehr davon beeinflussen lassen. Am Ende musste ich aber mit der gleichen Münze zurückzahlen […] Das gehört zum Spiel dazu. So reagiert man eben.“

Adriano Xavier (24), der den Matchball für Brasilien verwandelte, konnte im Interview nach dem Spiel seine Tränen nicht zurückhalten. „Wir sind Zielscheibe eines Hasses, den es nicht geben sollte“, sagte er sichtlich bewegt. Sein Statement bezog sich auf homophobe Beleidigungen gegen Teile der Nationalmannschaft. Adriano ist offen homosexuell – genauso wie drei weitere brasilianische Nationalspieler. Auf diese Teamkollegen nahm er in seinem Interview Bezug. Es gibt sogar den Verdacht, dass die Argentinier mit homophoben Beleidigungen oder Gesten nachgelegt haben. Argentinische Medien verneinen dies jedoch.

Durch den 3:0-Sieg im Südamerika-Finale qualifiziert sich Brasilien direkt für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles . Für die Argentinier ist das Olympia-Ticket noch nicht sicher – dafür braucht es entweder die WM im kommenden Jahr oder eine gute Weltranglisten-Platzierung.

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