Deutsche Nachrichtendienste: Mein Therapeut, der Geheimdienst und ich
Die Bundesregierung will die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste deutlich ausweiten. Der Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sollen dadurch besser gegen Sabotage, Spionage, Terrorismus und Cyberangriffe vorgehen können. Kritik gibt es allerdings beim Schutz der ärztlichen Schweigepflicht: Ärzteverbände sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten warnen davor, dass die Reform das Vertrauen von Patientinnen und Patienten beeinträchtigen könnte. Sie fordern für medizinische und psychotherapeutische Gespräche denselben Schutz, der etwa für Geistliche oder Strafverteidiger vorgesehen ist. Was könnte die Reform für Arztpraxen und Psychotherapien bedeuten? Und warum ist das aus therapeutischer Sicht problematisch? Das erklärt Jan Schwenkenbecher , stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT.
Außenminister Johann Wadephul hat Russland im UN-Sicherheitsrat eine neue Eskalation hybrider Angriffe gegen Europa vorgeworfen. Damit bezog er sich auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August, der ukrainische Frachtflugzeuge zum Ziel hatte. »Dies ist kein Einzelfall von Russlands rücksichtsloser und gefährlicher Eskalation in Europa«, sagte Wadephul. Die russische Regierung weist die Vorwürfe zurück. Rieke Havertz , internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Wadephul diesen Vorwurf ausgerechnet im UN-Sicherheitsrat erhebt, in dem Russland selbst einen ständigen Sitz und ein Vetorecht hat.
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