Handball: Hanning über Badelatschen und Kappen: „Ich hasse das“
Alte Werte, klare Regeln: Bob Hanning legt großen Wert auf Disziplin und gute Manieren.
Bei seinen Spielern kennt der Füchse-Boss dabei kein Pardon.
Handball-Trainer Bob Hanning ist ein Verfechter traditioneller Werte und legt bei seinen Spielern großen Wert auf Disziplin und gute Umgangsformen.
Dabei hat der Geschäftsführer der Füchse Berlin auch abseits des Spielfelds klare Vorstellungen davon, was sich gehört und was nicht. „Ich habe ganz viele alte Werte.
Da müssen auch ganz viele mit leben.
Bei mir geht keine Mannschaft mit Badelatschen zum Frühstück.
Hört sich blöd an - ich hasse das.
Bei mir haben meine Jugendspieler auch keine Ellenbogen auf dem Tisch.
Und bei mir haben auch keine Jugendspieler, wenn sie in der Halle sind, Kappen auf den Kopf“, sagte der 58-Jährige im Podcast „Behind the Athletes“. „Ich habe einfach Grundwerte“ Bei der jüngeren Generation beobachte Hanning ein verändertes Verhalten.
So kämen Eltern mit Kappen auf dem Kopf gemeinsam mit ihren Kindern in die Halle.
Für deren Erziehung sehe er sich ebenso wenig verantwortlich wie für das Benehmen von Sponsoren, die etwa ihre Ellenbogen auf dem Tisch abstützten. „Für mich gibt es das aber nicht.
Ich habe einfach Grundwerte, die mich erkennen lassen, wie ein Mensch sich verhält.
Da ist mir die Schulnote im Zeugnis nicht so wichtig wie die soziale Empathie.
Dieses Ins-Auge-Gucken, unfallfrei sprechen“, sagte Hanning.
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