Führungsklausur in Berlin: CDU in der Krise: Keine „Wunderwaffe“ zu erwarten
Die CDU steckt in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte.
Wie kommt sie da wieder raus? Schnelle Rezepte zeichnen sich nicht ab.
Drei krachend verlorene Landtagswahlen in Folge, Umfragewerte unter 20 Prozent und ein deutlich angeschlagener Kanzler und Parteichef Friedrich Merz: Die CDU sucht bei ihrer Führungsklausur in Berlin nach einem Weg aus einer der schwersten Krisen ihrer gut 80-jährigen Geschichte.
Zum Auftakt machte Generalsekretärin Franziska Hoppermann in einem kurzen Statement klar, dass keine schnelle Lösung zu erwarten sei.
Die Klausur sei „nicht die eine Wunderwaffe , sondern der Beginn eines Prozesses, den wir sowohl in der Bundesregierung und der Regierungspolitik als auch in der Partei beginnen“, sagte sie vor Journalisten.
Es gehe darum, „zu alter Stärke zurückzufinden und unseren Anspruch als Volkspartei zu untermauern“.
CDU steht zu Beginn der Klausur im Regen Das Statement im Regen vor der Parteizentrale dauerte 55 Sekunden.
Fragen beantwortete die Generalsekretärin nicht.
Auch von den anderen Präsidiumsmitgliedern äußerte sich niemand vor den Kameras.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt sagte auf die Frage, wie denn die Stimmung sei: „Regnerisch“.
Die etwa 25 Spitzenleute der Partei wollen sich in einer langen Aussprache mit den Folgen der Wahlergebnisse befassen.
Einen Impuls soll die Gründerin des Meinungsforschungsinstituts Civey, Janina Mütze, geben.
Zum Abendessen um 19.00 Uhr ist Ex-Bundespräsident Joachim Gauck eingeladen.
Die CDU habe die Warnsignale der drei Landtagswahlen im September deutlich wahrgenommen, sagte Hoppermann.
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