Tennis-Weltrangliste: Alexander Zverev rückt einem großen Ziel immer näher
Alexander Zverev ist durch seinen Sieg bei den US Open in der Weltrangliste bis auf 1810 Punkte an Spitzenreiter Jannik Sinner herangerückt. Noch in dieser Saison könnte Zverev die Führung übernehmen, wenn der Italiener, der in New York wegen Kniebeschwerden absagte, auch im Endspurt fehlt.
Von hinten droht dem Duo aktuell wenig Gefahr. Seinen Abstand zum Spanier Carlos Alcaraz auf Platz drei hat Zverev durch seinen zweiten Grand-Slam-Titel auf 4130 Punkte ausgebaut. US-Open-Finalist Ben Shelton aus den USA verbesserte sich auf Platz vier. Mit Francis Tiafoe (Rang acht) und Taylor Fritz (Rang zehn) liegen zwei weitere US-Amerikaner auf Spitzenpositionen.
Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic , der in New York bereits in der ersten Runde scheiterte, stürzte erstmals seit Juli 2018 aus den Top 10 und ist nun Zwölfter. Der Serbe hält noch immer den Rekord für die längste Zeit als Weltranglistenerster, insgesamt stand er 428 Wochen auf Rang eins, bei den Frauen hält Steffi Graf mit 377 Wochen die Bestmarke.
Für Zverev ist der Sprung auf Platz eins eines der letzten großen Karriereziele. Bislang stand bei den Männern nur ein Deutscher im Ranking ganz oben: Boris Becker eroberte 1991 erstmals die Spitze, insgesamt hielt er sich dort zwölf Wochen. Michael Stich und Tommy Haas schafften es wie Zverev auf Platz zwei. Nicolas Kiefer (Rang vier) und Rainer Schüttler (Rang fünf) schafften es immerhin in die Top 10.
3 Min Zur Merkliste hinzufügen US-Open-Triumph: Als sein Team schon über den Titel jubelt, inspiziert Zverev noch seinen Schläger Von Lukas Brems 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Zverevs US-Open-Sieg: Die Reaktionen: »Ein neuer König in New York« 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Bei den Frauen übernahm US-Open-Siegerin Jelena Rybakina aus Kasachstan die Führung von ihrer Finalgegnerin Aryna Sabalenka. Die Belarussin hatte die Weltrangliste 99 Wochen lang angeführt, beendet das Jahr 2026 allerdings ohne einen Grand-Slam-Titel. Rybakina hatte neben dem Turnier in New York zu Jahresbeginn auch die Australian Open gewonnen. Beste Deutsche im Ranking ist Tamara Korpatsch auf Platz 49.
Alexander Zverev gewinnt die US Open, merkt es aber zunächst gar nicht. Jahrelang mühte sich der Deutsche vergeblich um einen Grand-Slam-Titel. Jetzt holt er gleich zwei in einer Saison. Wie geht das? Hier geht es zur Analyse.
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