Ohne Smartphone - Diese KI-Kopfhörer zeichnen Gespräche auf
Plaud bringt mit den One neue Kopfhörer für den Business-Alltag. Sie zeichnen Anrufe und Gespräche auf, erstellen Abschriften und greifen dank eSIM im Ladecase auch ohne Smartphone auf KI-Dienste zu. Plaud erweitert damit sein Notizgeräte-Portfolio um einen gänzlich neuen Formfaktor.
Die Plaud One ähneln optisch den AirPods. Nach einer Aufnahme erstellt die Software eine Abschrift. Ein KI-Assistent kann daraus Folge-E-Mails, Dokumente oder Präsentationen anfertigen. Plaud hat bereits mehrere Notizgeräte in verschiedenen Formen auf dem Markt.
Der Assistent lässt sich mit Gmail, Google Kalender, Notion und Slack verbinden. Vergleichbare Funktionen bieten viele Notiz-Apps. Auch Hersteller wie Anker und Nothing haben Kopfhörer mit Aufnahmefunktion im Programm.
Plauds Besonderheit steckt im Ladecase. Eine integrierte eSIM verbindet das Gerät direkt mit den KI-Diensten des Herstellers. Dadurch lassen sich die Assistenten aus der Ferne und ohne Smartphone oder Computer steuern.
Plaud plant zudem eine sogenannte agentische KI. Sie soll Arbeitsabläufe selbstständig übernehmen. Die Funktion ist für ein Update in den kommenden Monaten angekündigt.
Das Ladecase soll Stimmen aus bis zu fünf Metern Entfernung klar aufnehmen. Ein Statuslicht zeigt an, wenn eine Aufnahme läuft. Damit eignet sich das Gerät auch für persönliche Gespräche.
Die Kopfhörer besitzen 12-Millimeter-Treiber und eine aktive Geräuschunterdrückung. Eine Ladung reicht laut Plaud für 6 Stunden Gesprächsaufnahme oder 3 Stunden Telefonaufzeichnung. Mit dem Case sind bis zu 25 Stunden möglich.
Die Plaud One kosten 249 US-Dollar. Vorbestellungen laufen bereits. Die Auslieferung ist für das vierte Quartal 2026 geplant, zunächst in begrenzter Stückzahl. Im Kaufpreis sind monatlich 300 Minuten für Abschriften enthalten. Mehr Minuten erfordern ein Abo. Die Tarife beginnen bei jährlicher Zahlung bei 8,33 US-Dollar pro Monat.
Für geplante KI-Funktionen nutzt Plaud Guthabenpunkte. Käufer der One erhalten ein Startguthaben im Wert von 200 US-Dollar. Das soll den Zugriff auf weitere KI-Leistungen ermöglichen.
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