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Deutschland

Rettung in letzter Sekunde - Ast stoppt freien Fall von Wanderin in Österreich

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Rettung in letzter Sekunde - Ast stoppt freien Fall von Wanderin in Österreich

Gmunden – Eine Wanderin (44) aus Salzburg stürzte am Traunstein in Österreich 20 Meter in die Tiefe – nur ein Ast rettete ihr das Leben. Sie wurde schwer verletzt per Hubschrauber geborgen.

Die Frau aus der österreichischen Gemeinde Henndorf am Wallersee war mit ihrem Ehemann (45) und einer vierköpfigen Wandergruppe unterwegs, wie die „Krone“ berichtet. Die Gruppe hatte in einer Hütte übernachtet und bestieg am Samstagmorgen den Gipfel des Traunsteins (1.691 Meter hoch). Nach einer kurzen Rast trat sie den Abstieg über den Mair Alm Steig an – ein gut ausgebauter Wanderweg, der sogar für Ungeübte geeignet sein soll.

Gegen Mittag stolperte die 44-Jährige, überschlug sich mehrfach und fiel 20 Meter in die Tiefe. „Bei einem Gebüsch am steilen Hang konnte sie sich letztendlich an einem Ast festhalten und ihren Absturz stoppen“, schildert Bergretter Andreas Spitzbart der „Krone“. Schwer verletzt blieb sie liegen. Ihr Mann alarmierte sofort die Rettung und leistete Erste Hilfe.

Die Wanderin wurde von einem Notarzthubschrauber per Tau geborgen und in das Salzkammergut Klinikum Gmunden geflogen. Acht Bergretter sowie die Polizei waren im Einsatz. Spitzbart warnt: „Der Traunstein wird als kleiner Berg immer wieder unterschätzt. Jeder Schritt ist hier entscheidend.“

Dass ein einzelner Ast ihren freien Fall stoppte und ihr so das Leben rettete, war – wie Bergretter Spitzbart selbst sagt – pures Glück.

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