Infrastruktur: Arbeiten am Seekabel nach Helgoland verschoben
Für Arbeiten am Seekabel sollte Helgoland heute ohne Festlandstrom und Internet sein.
Doch das Wetter hat die Planungen verändert und die Arbeiten wurden abgesagt.
Vorerst.
Wegen des starken Westwindes und zu hoher Wellen sind die Arbeiten am Seekabel nach Helgoland zunächst verschoben worden. „Aufgrund der Wetterlage kann die Baumaßnahme heute leider nicht stattfinden.
Ein neuer Termin muss erst noch gefunden werden“, sagte eine Sprecherin des Stromversorgers Hansewerk am Morgen der Deutschen Presse-Agentur.
Wenn die Wellen zu hoch sind, bestehe zum einen die Gefahr, dass bestimmte Kabel nass werden, und zum anderen sei es für die Arbeiter zu gefährlich.
Wann die Arbeiten beendet werden, soll spätestens am Freitagmorgen festgelegt werden.
Es sei durchaus möglich, dass die Arbeiten erst nach dem Ende der Sturmflutsaison im Frühjahr 2027 abgeschlossen werden.
Für Helgoland hat das keine Auswirkungen.
Die Insel war seit Mittwoch mithilfe von Dieselgeneratoren und Stromaggregaten mit Energie versorgt worden.
Am Mittag soll die Stromversorgung nun wieder auf den Festland- Strom umgestellt werden.
Internet und Festnetz waren erst gar nicht unterbrochen worden.
Seekabel wurde zuletzt immer wieder freigespült Das Seekabel wurde 2009 verlegt.
Davor wurde Helgolands Stromversorgung ausschließlich mit Dieselgeneratoren sichergestellt.
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