Arbeiter stecken in Tunnel fest: Todeszahl steigt nach Sturzflut im Himalaya auf mindestens 682
Die Bilder der Sturzflut an der Grenze zwischen Nepal und Tibet hatten etwas apokalyptisches. Die Zahl der Opfer steigt weiter an, während Rettungskräfte fieberhaft nach Überlebenden suchen. Nepal bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe.
Drei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Nach Behördenangaben aus Nepal und China wurden bis Samstag 682 Tote geborgen - fast 3000 Menschen werden noch vermisst. Die Rettungs- und Sucheinsätze werden durch Schlamm, Geröll und Trümmer erschwert. Im Norden Nepals versuchten Hilfskräfte weiter unter Hochdruck, mehrere in einem Tunnel festsitzende Arbeiter zu befreien. Indien verstärkte die Überwachung seiner Gletscher.
In Nepal meldete die Katastrophenschutzbehörde am Samstag 675 Todesopfer und 2426 Vermisste, darunter 517 Ausländer. Für die chinesische Region Tibet sprach die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua von bislang sieben Toten und 554 Vermissten. Indischen Behörden zufolge wurden die Leichen einiger Todesopfer von der Flutwelle bis nach Indien gespült.
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