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Wetter: Trotz Regens bisher kaum Entspannung bei Dürrefolgen

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Wetter: Trotz Regens bisher kaum Entspannung bei Dürrefolgen

Endlich regnet es - doch um die Trockenheit nachhaltig zu mildern, müsste es deutlich mehr sein.

Wie es um den Boden, die Pflanzen und das Grundwasser aktuell steht.

Nach der langen Trockenheit hat es nun endlich geregnet.

Auch weitere Niederschläge sind nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Sicht.

Ist damit die Dürre überwunden und alles wieder normal? Wie Experten die Situation bewerten.

Der Boden Ausgedörrt sind die Felder und Wiesen, nun haben sie in weiten Teilen Hessens einige Liter Regen pro Quadratmeter abbekommen.

Ausgetrockneter Boden kann Wasser zunächst zwar nicht so leicht aufnehmen, doch wenn es länger auf ihn tropft, dann sickert das dringend benötigte Nass ein, wie Meteorloge Andreas Brömser vom DWD erklärt.

Mehrere Faktoren spielten hier mit hinein, unter anderem die Temperatur.

Die Niederschläge der vergangenen Tage waren in Hessen wie immer unterschiedlich verteilt.

Mehr als einige Liter pro Quadratmeter kamen bisher nicht herunter, wie Brömser sagt. „Das löst das Problem der Trockenheit nicht.“ Die oberste Schicht des Bodens werde zwar befeuchtet, doch die Pflanzen brauchten das Nass rasch auf und es verdunste. „Dann ist die Bodenfeuchte wieder da, wo sie vorher war.“ Von einer echten Entspannung könne keine Rede sein.

Um die Trockenheit zu beenden, wäre eine Größenordnung von 100 Litern pro Quadratmeter innerhalb einiger Tage nötig.

Dann wäre wieder ein Wasserpuffer von ein paar Wochen im Boden vorhanden. „Zum Vergleich: Das sind je nach Region ein bis zwei durchschnittliche Monatsniederschläge“, sagt der Meteorologe.

Die Pflanzen Vom bisherigen Regen profitierten Pflanzen, die nicht so tief wurzeln, wie etwa Gras, sagt Agrarmeteorologe Brömser.

Zudem die landwirtschaftlichen Kulturen, die noch auf den Feldern stehen.

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