Trotz Rechtsstreits zum Thema: Dortmund führt Mindestpreise für Fahrten mit Uber und Co ein
Mindestpreise für Fahrten per Uber und Co in Köln und Essen hatten Gerichte vorläufig wieder einkassiert.
Dortmund setzt ab September auch eine Preisuntergrenze - mit überarbeiteter Regelung.
Die günstige Konkurrenz durch Fahrdienste wie Uber und Bolt mach der Taxibranche in den NRW-Städten zu schaffen.
Nun will die nächste Stadt versuchen, die klassischen Taxis vor billiger Konkurrenz zu schützen: Dortmund führt zum 1.
September Mindestpreise für sogenannte Mietwagenfahrten ein - und das, obwohl es um entsprechende Vorstöße in Essen und Köln bereits juristische Auseinandersetzungen gibt.
Anbieter wie Uber oder Bolt dürfen künftig in Dortmund bei kurzfristig gebuchten Fahrten die Taxitarife um maximal 15 Prozent unterschreiten.
Gleichzeitig steigen die Taxipreise, wie die Stadt mitteilt.
Die Dortmunder Regelung sei noch einmal überarbeitet worden, nachdem ein Gericht eine ähnliche Regelung in Essen für nicht rechtmäßig erklärt habe.
Gerichte rügen Regelungen anderer Großstädte Der Wettbewerb zwischen Taxis und der immer größeren Zahl von Mietwagenfahrern sorgt in vielen Städten für Streit.
Taxis sind an einen von der Stadt festgelegten Tarif gebunden und zählen zum öffentlichen Personenverkehr.
Das gilt für die privaten Mietwagenfahrer nicht.
Sie bieten ihre Fahrten über Apps wie Uber und Bolt an - und unterbieten die Preise der Taxis nicht selten um 30 bis 40 Prozent.
Als erste Stadt in Nordrhein-Westfalen hatte Essen Anfang des Jahres Mindestpreise für die Mietwagenkonkurrenz eingeführt.
Doch ein Eilantrag dagegen war am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen erfolgreich.
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