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Von 96 zu 98 - Diese Steigerung will Rapp von St. Pauli sehen

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Von 96 zu 98 - Diese Steigerung will Rapp von St. Pauli sehen

Zweites Auswärtsspiel in Folge für den FC St. Pauli. Nach Hannover 96 (1:1) treffen die Kiezkicker am Freitag (18.30 Uhr, live Sky) auf Darmstadt 98. Bei 96 war Trainer Marcel Rapp (47) mit der zweiten Hälfte zufrieden, sprach am Ende von verlorenen Punkten. Knackpunkt war eher Halbzeit eins. Rapp: „Ich erwarte, dass wir von Anfang an mehr Spieldominanz an den Tag legen.“ Bei 98 kann sein Team die Vorgabe gleich umsetzen.

„Wir waren gegen Hannover in den Zweikämpfen präsent. Es ist nicht so, dass wir erst mal eine Viertelstunde brauchen, um ins Spiel zu kommen. Da sind wir immer da. Was wir besser machen können, ist, besser Fußball zu spielen. Auch zu Beginn des Spiels. Das ist etwas, was ich gegen Darmstadt erwarte.“ Und: „Wir kriegen es immer während des Spiels gebacken. Trotzdem erwarte ich ein bisschen mehr Spieldominanz am Anfang.“

Darmstadt verlor zuletzt in Karlsruhe 0:4, ist das auswärtsschwächste Team (null Punkte) der 2. Liga . Zu Hause tritt die Mannschaft anders auf (7 Punkte). Was auffällt beim Gegner: die Robustheit. „Wir brauchen auf jeden Fall Physis gegen die starken Spieler von Darmstadt. Wir brauchen auch Kreativität. Da habe ich keine Bedenken, dass uns da nichts einfällt. Wir haben Spieler, die kreativ werden können, und haben Abläufe, um torgefährlich zu werden. Aber diese Körperlichkeit ist schon etwas, was Darmstadt auszeichnet im Vergleich zu anderen Mannschaften. Da haben wir noch mal darauf hingewiesen“, erklärt Rapp.

Beim Personal hat der Cheftrainer die Riesenauswahl. Im Vergleich zu Hannover stehen auch Innenverteidiger Marcus Mathisen und Rechtsverteidiger Rony Jansson wieder zur Verfügung. Aktuell ist es bei St. Pauli schwer, überhaupt einen Kaderplatz zu ergattern. Zuletzt verdrängte Tomoya Ando Scott Banks, jetzt könnte Jansson Erik Ahlstrand ersetzen. Mehr Handlungsbedarf gibt es eigentlich nicht.

Rapp: „Einem Spieler zu sagen, dass er nicht im Kader ist, ist für mich das schwerste Gespräch. Das sage ich allen persönlich. Die Gespräche sind kürzer, als man denkt. Es wird da nicht diskutiert. Wenn es Gesprächsbedarf gibt, dann macht man das zwei Tage später und nicht direkt im Abschlusstraining.“ Der Coach ergänzt: „Es gibt trotzdem noch eine Liste, damit jeder weiß, wer in den Bus einsteigt und wer nicht.“

So will St. Pauli spielen: Voll – Nemeth, Smith, Ritzka – Pyrka, Rasmussen, Fujita, Oppie – Metcalfe – Niang, Ceesay.

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