Verheerende Feuer: Prozess um Brandstiftung in Los Angeles wird neu aufgerollt
Anderthalb Jahre nach den Flächenbränden in Los Angeles war im Juni ein Prozess um Brandstiftung geplatzt.
Die Jury konnte sich nicht einigen.
Auf den Angeklagten kommt nun ein neues Verfahren zu.
Der Prozess gegen einen Mann, dem im Zusammenhang mit den verheerenden Feuern 2025 im Raum Los Angeles Brandstiftung vorgeworfen wurde, wird neu aufgerollt.
Der 30-Jährige plädierte am Mittwoch (Ortszeit) vor Gericht auf „nicht schuldig“, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.
Das Verfahren soll im November beginnen.
Bereits im Frühjahr hatte sich der Mann vor Gericht verantworten müssen, doch die Geschworenen in Kalifornien konnten sich nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen.
Die zuständige Richterin erklärte im Juni ein sogenanntes Fehlverfahren (Mistrial).
Die Bundesstaatsanwaltschaft kündigte nach der Entscheidung an, dass die Anklage den Fall erneut vor Gericht bringen wolle.
Auch in dem ersten Verfahren hatte der Mann seine Schuld bestritten.
Im Falle eines Schuldspruchs in drei Anklagepunkte drohte ihm eine Höchststrafe von 45 Jahren Haft.
In dem kommenden Prozess geht es um zwei Vorwürfe im Zusammenhang mit Brandstiftung .
Mann soll Feuer absichtlich gelegt haben Der Mann war im Oktober 2025, gut neun Monate nach Ausbruch der wochenlang wütenden Feuer im Großraum von Los Angeles, festgenommen worden.
Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, am Neujahrstag 2025 einen Brand verursacht haben, der wenige Tage später zu dem verheerenden Palisades-Feuer wurde.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.