Wiegt fast 100 Kilo weniger: Christin teilt Abnehm-Erfolg online und verliert Pflegegrad
Christin erfuhr durch eine versehentlich an sie gesendete E-Mail von der geplanten Neubegutachtung. „Ich war total fix und fertig“, berichtet sie. Die Pflegekasse weist den Vorwurf zurück, öffentlich zugängliche Informationen als Grundlage für die Entscheidung genutzt zu haben. Maßgeblich sei das Gutachten des Medizinischen Dienstes.
Bei dem Termin in ihrer Wohnung habe die Gutachterin sie unter anderem aufgefordert, bestimmte Bewegungen auszuführen. Christin habe jedoch erklärt, dass ihr jede Bewegung Schmerzen bereite und sie Übungen nur bis zur Schmerzgrenze durchführen könne. Im anschließenden Gutachten seien aus ihrer Sicht dennoch mehrere Angaben falsch wiedergegeben worden.
Christin leidet nach eigenen Angaben unter starken Schmerzen, Rheuma, psychischen Problemen und offenen Wunden. Nach 33 Operationen benötige sie weiterhin Unterstützung im Alltag. Pflegeberater Maxim Beyer hält das Gutachten für fehlerhaft. Er sagt, dass Fotos und weniger Gewicht nicht reichen würden, um den Pflegegrad zu streichen. Ein neues Gutachten soll nun klären, ob Christin ihren Pflegegrad behält.
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