Niederlande: Auch Prinzessin Amalia betroffen: Rentner soll Deepfake-Pornos angefertigt haben
Ein 73-Jähriger aus den Niederlanden soll pornografische Deepfake-Videos von Dutzenden Prominenten verbreitet haben.
Unter den Betroffenen ist auch Kronprinzessin Amalia.
In den Niederlanden hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 73-jährigen Mann erhoben.
Er steht im Verdacht, zahlreiche pornografische Deepfake-Videos von Prominenten erstellt und verbreitet zu haben.
Zu den Betroffenen gehört auch die niederländische Kronprinzessin Amalia.
Deepfakes sind mithilfe künstlicher Intelligenz manipulierte oder vollständig erzeugte Bild-, Video- oder Tonaufnahmen, die täuschend echt wirken.
Bereits im März 2024 wurden die Behörden erstmals auf die Videos aufmerksam und riefen Betroffene dazu auf, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Wie mehrere niederländische Medien, darunter das „Algemeen Dagblad“ (AD), berichten, wird seit August 2025 gegen den Mann aus der Provinz Nordholland ermittelt.
Er soll die Videos über die Plattform „MrDeepFakes“ hochgeladen haben.
Rentner soll Hunderte Deepfake-Sexvideos erstellt haben Nach Angaben der Ermittler war der Senior an der Verbreitung von Hunderten pornografischen Deepfake-Videos beteiligt.
Die Ermittler beschlagnahmten seinen Computer und weitere Datenträger.
Darauf fanden sie gefälschte Bilder und Videos von rund 60 bekannten niederländischen Persönlichkeiten und Politikern – darunter Parlamentsmitglieder, Künstler, Moderatoren, Olympiasportler, Minister und Mitglieder der königlichen Familie.
Im Zuge der Ermittlungen nahm die Staatsanwaltschaft auch Kontakt zu einem Apotheker aus Kanada auf, der die Plattform 2018 gegründet hatte.
Der 37-Jährige entfernte die Inhalte auf Verlangen der niederländischen Behörden und sperrte den Zugriff für niederländische IP-Adressen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.