Chinesischer Markt trübt Bild: Deutsche Autobauer sind laut EY immer weniger profitabel
Während die globale Konkurrenz beim Umsatz zulegt, schrumpfen VW, Mercedes und BMW laut einer Studie zum dritten Mal in Folge. Im Ranking der größten Konzerne belegen die deutschen Hersteller nur die hinteren Plätze. Der Standort Deutschland werde zunehmend zur Belastung.
Die drei deutschen Autobauer verlieren gegenüber der internationalen Konkurrenz weiter an Boden. In der ersten Jahreshälfte sanken die Umsätze von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW auf rund 284 Milliarden Euro. Das sind 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dies geht aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor. Zum Vergleich: Insgesamt steigerten die 19 untersuchten Autokonzerne ihre Erlöse um 3,6 Prozent auf knapp 1048 Milliarden Euro.
Für die deutschen Hersteller handelt es sich den Angaben nach um das dritte Umsatzminus in einem ersten Halbjahr in Folge. Der Rückstand wird noch deutlicher, betrachtet man Konzern-Ranking: 15 Autobauer verzeichneten laut EY ein Umsatzplus. Auf sie folgen die drei deutschen Konzerne auf den Plätzen 16, 17 und 19. Den stärksten Zuwachs erzielte Tesla, gefolgt von Suzuki und Geely.
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