Migrationspolitik: Brandenburg erwartet weniger Flüchtlinge in Kommunen
In Deutschland kommen weniger Flüchtlinge an.
2027 müssen voraussichtlich auch weniger Neuzugänge in Brandenburg verteilt werden.
Der SPD-Abgeordnete Noack sieht die Kommunen entlastet.
Brandenburg rechnet für 2027 mit weniger neu aufzunehmenden Flüchtlingen, die auf die Kommunen verteilt werden.
Nach einer Prognose wird ein Aufnahmesoll von rund 6.000 Menschen erwartet, wie aus einer Antwort des Ministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine Kleine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Noack hervorgeht.
Das wäre im Vergleich zu 2024 etwa eine Halbierung der erwarteten Zahl neu aufzunehmender Geflüchteter, die in den Kommunen untergebracht werden müssen.
Damals hatte das Aufnahmesoll bei rund 11.800 gelegen.
Die konkrete Zahl für 2027 kann laut Regierung allerdings erst zu Beginn des kommenden Jahres ermittelt werden.
Zudem sei die Zahl künftiger Fluchtbewegungen nur eingeschränkt vorhersehbar.
Noack: Lage entspannt sich Die Lage bei der Unterbringung von Flüchtlingen habe sich entspannt, sagte der SPD -Politiker Noack. „Die Zahl der geflüchteten Menschen, die in den Kommunen untergebracht und versorgt werden müssen, geht spürbar weiter zurück - und Brandenburg reagiert darauf konsequent und vorausschauend“, heißt es in seiner Mitteilung.
In früheren Jahren hatten die Kommunen in Brandenburg über eine enorme Belastung bei der Flüchtlingsunterbringung geklagt.
Für 2026 wird die Zahl des Aufnahmesolls mit 6.681 angegeben.
Ein Jahr zuvor betrug sie 6.472.
Die Aufnahme und vorläufige Unterbringung von Geflüchteten ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Landkreise und kreisfreien Städte.
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