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Kultur

Nepal und China: Mindestens acht Deutsche unter mehr als 1300 Vermissten nach Sturzflut

Stern ·
Nepal und China: Mindestens acht Deutsche unter mehr als 1300 Vermissten nach Sturzflut

Im Grenzgebiet zwischen Nepal und China wird das Ausmaß der Sturzflut langsam klarer.

Unter den zahlreichen Vermissten sind auch deutsche Staatsbürger.

Bilder der Katastrophe.

Erst langsam wird nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet das Ausmaß der Katastrophe klar.

Mindestens 389 Menschen sind allein auf nepalesischer Seite ums Leben gekommen, mehr als 1300 Menschen werden insgesamt vermisst – darunter zahlreiche Ausländer.

Wo sonst Pilger und Trekking-Touristen durch die Täler des Himalayas ziehen, suchen Rettungskräfte unermüdlich in gewaltigen Schlammmassen nach Überlebenden.

Nach Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde werden auch acht deutsche Staatsangehörige vermisst.

Eine vermisste Person aus der Schweiz wurde laut der Behörde mittlerweile gerettet.

Viele der bisher geborgenen Todesopfer wurden nach Angaben der nepalesischen Polizei kilometerweit flussabwärts bis an die Grenze zu Indien getrieben.

Häufig seien nur Leichenteile geborgen worden, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Die Behörden rechnen damit, dass die Opferzahl weiter steigen könnte.

Was war in Nepal und China passiert? Am Mittwoch hatte eine Sturzflut in Sekundenschnelle Brücken fortgerissen, Straßen verschüttet und Häuser beschädigt.

Dramatische Videoaufnahmen zeigten, wie eine riesige braune Wand aus Wasser, Geröll und Schlamm auf Häuser zufegt, während Menschen panisch versuchen, sich in Sicherheit zu bringen.

Allein auf chinesischer Seite in Tibet werden nach Angaben chinesischer Staatsmedien mehr als 550 Menschen vermisst, darunter rund 260 Ausländer.

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