Fußball-Bundesliga der Frauen: Eigentor und Pleiten-Serie: Etas Union-Fehlstart perfekt
Union Berlins Fußballerinnen finden keinen Weg aus der Krise.
Ein Tor und neun Gegentreffer nach vier Spielen verdeutlichen den verkorksten Saisonstart.
Gegen Köln patzt vor allem die Torhüterin.
So hatten sich die Fußballerinnen des 1.
FC Union Berlin und Trainerin Marie-Louise Eta den Saisonstart ganz und gar nicht vorgestellt.
Statt die Titeljägerinnen des FC Bayern und des VfL Wolfsburg herauszufordern, stecken die Köpenickerinnen tief in der Krise. „Dass wir jetzt am vierten Spieltag immer noch keine Punkte haben, war nicht der Plan.
Wir wollten anders in die Saison starten“, sagte Mittelfeldspielerin Anna Weiß nach dem nächsten K.o. in der Bundesliga.
Die Auftaktniederlagen gegen den FC Bayern, Freiburg und Frankfurt ließen sich angesichts der Stärke der Gegner noch erklären.
Spätestens nach dem 0:3 gegen den 1.
FC Köln gibt es bei den ambitionierten Köpenickerinnen jedoch nichts mehr schönzureden. „Es gibt viele Bereiche, an denen wir in der nächsten Woche arbeiten müssen, um gegen RB Leipzig ein anderes Gesicht zeigen zu können“, sagte Eta, die mit ihrem Team auf einem Abstiegsplatz steht.
Torhüterin Böhi mit großem Patzer Der Auftritt gegen Köln geriet zu 90 Minuten voller Pech und Pannen.
Union -Keeperin Nadine Böhi leitete den verkorksten Nachmittag in der 19.
Minute mit einem Eigentor ein, nachdem sie den Ball zuvor praktisch in die Füße der Gegenspielerin gespielt hatte.
Auch beim zweiten Gegentreffer stand die Torhüterin im Mittelpunkt: Eine Faustabwehr landete direkt auf dem Kopf von Pauline Brehmer (50.).
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